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Live-Webinar

Gewerkschafts- und Betriebsrats-Controlling

Strategie und Praxis zum rechtssicheren Umgang mit Betriebsräten und Gewerkschaften

Icon Zeit Live-Webinar: 7,5 Zeitstunden nach § 15 FAO Live-Webinar: 1. Tag: 09:30 – 15:00 Uhr , 2. Tag: 09:30 – 12:00 Uhr

Alle Preise zzgl. gesetzl. Mwst. Preisinformationen

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Themen

Teil 1: Gewerkschafts-Controlling
 
Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. 3 GG) und Zusammenarbeit mit Gewerkschaften
  • Positive und negative Koalitionsfreiheit der Arbeitnehmer und die Neutralitätspflicht des Arbeitgebers
  • Rechte und Pflichten im Umgang mit der im Betrieb vertretenen Gewerkschaft.Abgrenzung zwischen zulässiger Kooperation und unzulässiger Einflussnahme.

Zugangsrechte von Gewerkschaftsvertretern – Neu: Das digitale Zugangsrecht

  • Das physische Zugangsrecht nach § 2 Abs. 2 BetrVG: Voraussetzungen und Grenzen.
  • Das "digitale Zugangsrecht": Die Entscheidung des BAG (Az. 1 AZR 33/24) zur Nutzung von Firmen-E-Mails und Intranet für Gewerkschaftswerbung.
  • Praktische Konsequenzen für die digitale Kommunikation im Unternehmen.

Bevorzugung und Benachteiligung von Gewerkschaftsmitgliedern?
  • Zulässigkeit von Differenzierungsklauseln in Tarifverträgen und Sozialplänen.
  • Die Grenzen der Ungleichbehandlung bei der Vergütungsgestaltung und bei Sonderleistungen.
  • Vermeidung von Diskriminierung.

Streik und Streikdrohung als Druckmittel
  • Die Rechtmäßigkeit von (Warn-)Streiks: Voraussetzungen und Verhältnismäßigkeit.
  • Reaktionsmöglichkeiten des Arbeitgebers auf Streikmaßnahmen: Von Streikbruchprämien bis zur Aussperrung.
  • Umgang mit unverhältnismäßigen Streikdrohungen und die Möglichkeit der gerichtlichen Abwehr.

Kommunikation von und mit Gewerkschaften – Wie weit reicht die Meinungsfreiheit?
  • Analyse gewerkschaftlicher Kommunikationsstrategien in der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien.
  • Rechtliche Grenzen der Meinungsfreiheit: Abgrenzung von zulässiger Kritik zu unwahren Tatsachenbehauptungen und Kampagnen.
  • Strategien für die Unternehmenskommunikation während (Tarif-)Konflikten und Auseinandersetzungen.
 

Teil 2: Betriebsrats-Controlling
 
Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat (§ 2 Abs. 1 BetrVG)
  • Das gesetzliche Leitbild als Fundament und seine Grenzen in der Praxis.
  • Analyse von Störungen und Indizien für eine destruktive Zusammenarbeit.
  • Strategien zur Wiederherstellung einer konstruktiven Basis.

Mitbestimmungsrechte und Missbrauch von Mitbestimmung
  • Überblick über die zentralen Mitbestimmungsrechte nach § 87 BetrVG.
  • Blockadehaltung: Die Grenze zum Rechtsmissbrauch.
  • Handlungsoptionen bei systematischer Verweigerungshaltung und Verschleppungstaktiken.

Compliance-Falle Betriebsratsvergütung (§§ 37, 78 BetrVG)
  • Das Spannungsfeld zwischen Ehrenamtsprinzip und Begünstigungsverbot.
  • Die aktuelle BGH-Rechtsprechung (Az. 6 StR 133/22) und das strafrechtliche Untreue-Risiko (§ 266 StGB) für den Arbeitgeber.
  • Praxistipps zur rechtssicheren Festlegung und Dokumentation der Vergütung von Betriebsratsmitgliedern.

Sachmittel für den Betriebsrat - Anspruch und Grenzen (§ 40 BetrVG)
  • Der Erforderlichkeitsgrundsatz: Was muss der Arbeitgeber stellen? (Büro, IT-Ausstattung, Fachliteratur).
  • Umgang mit Forderungen nach kostspieliger Ausstattung und die Abgrenzung zur unzulässigen Begünstigung.
  • Gerichtliche Klärung bei Streitigkeiten über die Erforderlichkeit.

Strafrechtliche Risiken in der Betriebsratsarbeit
  • Für Betriebsratsmitglieder: Untreue, Geheimnisverrat (§ 120 BetrVG), Nötigung.
  • Für Arbeitgeber: Behinderung der Betriebsratsarbeit, Benachteiligung/ Begünstigung (§§ 78, 119 BetrVG).
  • Präventive Compliance-Maßnahmen zur Risikominimierung.

Kommunikation von und mit Betriebsräten – Wie weit reicht die Meinungsfreiheit?
  • Das Recht auf Information der Belegschaft versus Pflicht zur Sachlichkeit und Wahrung des Betriebsfriedens.
  • Umgang mit Falschinformationen, Gerüchten und Schmähkritik im Betrieb – vom „Schwarzen Brett“ zu sozialen Medien.
  • Rechtliche Reaktionsmöglichkeiten: Von der Gegendarstellung zum Unterlassungsanspruch.

Zielgruppe

Arbeitgeberperspektive, Fachanwälte für Arbeitsrecht,  Rechtsanwälte, Inhouse-Counsels & Syndikusrechtsanwälte,  Head of HR, Unternehmensleitungen (Vorstände, Geschäftsführer), Rechtsabteilungen, HR-Management, Abteilungs- & Teamleitungen, Führungskräfte und jeder, der Verhandlungen mit Gewerkschaften und Betriebsräten führt

Beschreibung

Die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Betriebsräten ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmenspraxis, doch sie verläuft nicht immer reibungslos. Was tun, wenn einzelne Akteure ihre Kompetenzen überschreiten, systematisch blockieren oder sich sogar gesetzeswidrig verhalten? Die Untätigkeit des Arbeitgebers kann hier zu erheblichen Störungen des Betriebsfriedens, rechtlichen Auseinandersetzungen und nicht zuletzt zu wirtschaftlichen Schäden führen.

Dieses Webinar rüstet Sie mit dem notwendigen Wissen und den strategischen Werkzeugen aus, um auf übergriffiges und pflichtwidriges Verhalten von Gewerkschaften und Betriebsräten rechtssicher, konsequent und verhältnismäßig zu reagieren. In zwei Blöcken werden die spezifischen Herausforderungen im Umgang mit Gewerkschaften und Betriebsräten analysiert. Sie lernen, die Grenzen zulässiger Interessenvertretung zu erkennen und gerichtsfest zu reagieren. Anhand aktuellster Rechtsprechung und praxisnaher Fallbeispiele werden Ihnen die verschiedenen Handlungsoptionen detailliert aufgezeigt.

Seminarprofil

Vorkenntnisse
Rechtsprechung
Gestaltungshinweise

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