Live-Webinar
Digitale Souveränität gestalten
Warum das mehr ist als Compliance – und welche rechtlichen Hebel Handlungsfähigkeit sichern
Live-Webinar: 3,5 Zeitstunden nach § 15 FAO Live-Webinar: 09:30 - 13:00 Uhr
Alle Preise zzgl. gesetzl. Mwst. Preisinformationen
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Themen
- Geopolitik, Sanktionen, extraterritoriale Zugriffsrisiken als neue Risikodimension
- Digitale Abhängigkeiten als Governance- und Steuerungsproblem (nicht nur „IT-Thema“)
- Haftungs-, Aufsichts- und Reputationsrisiken bei unzureichender Steuerung kritischer Abhängigkeiten
- EU-Initiativen zur digitalen Souveränität: Einordnung, Erwartungen, Grenzen
Digitale Souveränität – Begriffe, Zielbild und realistische Erwartungen
- Was bedeutet digitale Souveränität rechtlich und praktisch?
- Abgrenzung: Autarkie vs. Steuerungs- und Entscheidungsfreiheit
- Zielbild: Beherrschbarkeit, Austauschbarkeit, Rechtskonformität – und messbare Kriterien
- Drei Ebenen digitaler Abhängigkeit: IT-Infrastruktur, Daten, Software & Datenbanken
- Einordnung zentraler EU-Regelwerke (u. a. NIS2, CRA, Data Act, DORA)
- Was Regulierung typischerweise fordert – und welche Gestaltungsanforderungen sich daraus für Verträge, Governance und Provider-Management ergeben
- Grenzen regulatorischer Vorgaben: wo das Gesetz nichts regelt und wo strategische Steuerung zusätzlich erforderlich ist
- Identifikation kritischer Systeme, Anbieter und Abhängigkeiten
- Typische Vertrags- und Governance-Gaps: Lock-in, Laufzeiten, Exit-Regeln, Audit/Transparenz, Mitwirkung des Providers
- Priorisierung nach Business Impact, Ausfallszenarien und Exit-Aufwand
- Vertragliche Instrumente: SLAs, Audit- und Informationsrechte, Subdienstleister-Kontrolle, Exit-/Migrationsmechanik, Change-Regime (Roadmap/Pricing), Mindest-Mitwirkungsleistungen
- Governance-Strukturen zwischen Legal, IT und Einkauf: Rollen, Entscheidungslogik, Dokumentation
- Technische und organisatorische Absicherung als Teil der Steuerung: Standardisierung, Backup/Notfallkonzepte, Vermeidung unnötiger proprietärer Abhängigkeiten
- Open Source als Hebel: woran „verlässliche Offenheit“ hängt (Governance, Maintainer-Strukturen, Transparenz)
- Forking und Upstream Commitment als Einfluss- und Exit-Mechanismen (Chancen, Risiken, typische Entscheidungsfehler)
- Nutzungs-, Änderungs- und Weiterentwicklungsrechte so gestalten, dass Wechseloptionen und Wartbarkeit praktisch möglich werden
- Hardware- und Supply-Chain-Risiken
- Warum vollständige Kontrolle unrealistisch ist
- Souveränität als Risikoreduktion und Handlungsfähigkeit – nicht als absolute Kontrolle
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Referenten
Zielgruppe
Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen/Legal Counsel, Compliance-Verantwortliche, Leiter Recht/IT/Einkauf sowie Führungskräfte mit Verantwortung für IT-Strategie, Digitalisierung, Cloud-Nutzung, Outsourcing oder GovernanceBeschreibung
Digitale Abhängigkeiten werden durch geopolitische Spannungen, extraterritoriale Zugriffsnormen und neue EU-Regulierungen zunehmend zu einer Rechts-, Governance- und Haftungsfrage. Digitale Souveränität ist damit nicht mehr nur ein politisches Schlagwort, sondern ein konkretes Steuerungs- und Risikothema für Unternehmen und ihre Organe.
Das Webinar zeigt, warum klassische Compliance-Ansätze allein nicht ausreichen – und wie Unternehmen ihre Handlungsfähigkeit rechtlich, organisatorisch und vertraglich absichern können. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Gestaltungsmöglichkeiten, um Wahlfreiheit, Exit-Fähigkeit und Kontrolle über kritische digitale Ressourcen herzustellen.
Seminarprofil
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